Carolina Alonso & Beatrix Rey bereisen die Kunstwelt !
im Juni - August 2010
Das artler-Team berichtet über die "Krötenwanderung" Kunstmesse auf dem Maternusplatz, KÖLN Rodenkirchen am 29. August 2010 - Die erste Kunstmesse “Krötenwanderung
der besonderen „Art”
Am Sonntag, den 29.08.2010 erlebten wir die erste Kunstmesse “Krötenwanderung der besonderen „Art” in Köln -
Rodenkirchen auf dem Maternusplatz. Initiatoren waren Stefan Kaiser und RU-NNING, Rudolf Holzenthal und Henning Schlüter. Die Idee dahinter scheint einfach und doch noch besonders, nämlich
die Kunst aus den Galerien und Ausstellungshallen zu der Bevölkerung auf die Straße zu bringen, denn "Wenn die Leute nicht in die Ausstellungen kommen, müssen wir eben die Kunst zu den Leuten
bringen“, so Henning Schlüter. „Da der Markt für freischaffende Künstler inzwischen sehr schwierig ist, müssen wir die Sache selber in die Hand nehmen“, erklärte Stefan Kaiser. Bei seiner
Eröffnungsrede bestätigte Bezirksvorstehr Eberhard Petschel genau das. Die Kassen der Kommunen seien leer und leid tragend seien u.a. die kunst - und Kulturschaffenden, an denen zuerst
gespart werde. So zeigte sich Herr Petschel auch hoch erfreut über die Eigeninitiative der drei Künstler, das Kulturangebot des Stadtteils Rodenkirchen zu erweitern. Gerade der Maternusplatz, der
nach der Neugestaltung noch mit Leben gefüllt werden müsse, schaffe aufgrund seiner Neutralität eine optimale Umgebung für die Präsentation von Kunst.
Er hofft nicht nur auf eine Fortsetzung dieser Messe, vielmehr sei ihm an einer jährlich regelmäßig stattfindenden "Institution" gelegen. Denn immerhin stellten trotz des schlechten Wetters auf
der 1. Messe immerhin schon 25 Künstler aus und Eberhard Petschel zeigte sich optimistisch, dass sowohl die Zahl der Künstler, als auch der Besucher in den nächsten Jahren deutlich
gesteigert werden könne. Nicht nur Herr Petschel, sondern auch Künstler und Besucher zeigten sich nätürlich alle neugierig, woher der Name "Krötenwanderung" denn nun stammte. So konnten wir von
Rudolf Holzenthal erfaren, dass der Name vor einiger Zeit mit zwei anderen Künstlerkollegen vor dem Hintergrund entstanden sei, dass allgemein das Jahr 2009 für alle Künstler
verkaufstechnisch schlecht gelaufen sei. Nun sollte auf einer Kunstmesse mitten im Herzen von Rodenkirchen neue Interessenten für die Kunst gewonnen werden und es mögen doch die "Kröten" von dem
Besucherportemonaies in die der Künstler wandern.
Die Besucher konnten den Kölner Dom in allen Variationen kaufen, denn dieses Motiv hatten viele Künstler aufgegriffen. Zu sehen war aber auch Anderes, insgesamt ein breites Spektrum an
Kunst, denn verschiedene Genres waren vertreten: Malerei, Kettensäge-Skulpturen, Fotographie, Bildhauer-Arbeiten, architektonische Objekte, Metallobjekte, Miniatur - Kunst und vieles mehr. Von
den bisher acht "artlern" hatten zufälligerweise fünf Künstler einen Stand auf der "Krötenwnderung", nämlich: Carolina Alonso, Rudolf Holzenthal, Beatrix Rey, Rosita Töpperwein und Barbara
Wokurka.
Weitere teilnehmendeKünstler waren: Lothar Einerhand, Walter Hasenbein, Clara Hillebrand-Leo, Hendrik Horstmann, Stefan Kaiser, Kauka, Theresa Kuss, Christoph Leuchtenböhmer, Susanne Lührig,
Felipe Mendez, Anna Müller-Lütgenau, Christine Pohl, Margarete Richter, Roth, Samaneh Maher al, Henning Schlüter, Schmitten, Klaus Uhlig, Maren von Koelle und Monika Weber-Statz.
Als Fazit der (hoffentlich in Zukunft regelmäßig stattfindenden ) Messe können wir festhalten, dass tatsächlich ein paar "Kröten" von den Besuchertaschen in die der Künstler gewandert sind,
aufgrund des Wetters wanderten aber etwas außerhalb Köln`s ganz echte Kröten über die Straßen.
(für Vergrößerung auf Bilder klicken)
mit "Eine Leinwand auf Reisen"
Buntes Kultur-Festival von Künstlern und Vereinen (Artikel aus dem Bergischen Handelsblatt)
Rösrath (ku). "Rösrath ist kulturell lebendig", so Bürgermeister Marcus Mombauer bei der Vorstellung des
Programms für die ersten Rösrather Kulturtage.
Vom 27. August bis zum 12. September präsentieren Künstler, Kulturschaffende und Vereine ein abwechslungsreiches Programm: musikalische Veranstaltungen, Lesungen, Varieté, Gesprächsrunden, Aktionen für Kinder und Jugendliche und die Ausstellung Rösrather Künstler sind nur einige Punkte. "Eine Stadt sollte ihren Bürgern über den Alltag hinaus etwas bieten und auch kreative Impulse geben", erklärt der Beigeordnete Ulrich Kowalewski. "Lebendiges Brauchtum, eine vielfältige Musiker- und Künstlerszene, Konzerte, Ausstellungen, Lesungen, - diese Bandbreite wollen wir den Bürgern erstmals in gebündelter Form präsentieren."
mehr auf : http://www.bergisches-handelsblatt.de/rag-bhb/docs/294430/lokales
... was sogar ein Kölner Urgestein zu einer Stippvisite ins Rechtsrheinische veranlasste: "De Plaat" Jürgen Zeltinger kam, hörte und wurde von Bürgermeister Mombauer kurzerhand für die Malaktion
"Eine Leinwand auf Reisen" der Künstlergruppe artalia gewonnen.
"Die Landschaft durchquerend"
Finissage der Jahreskünslerin Victoria Bell im Haus der Menschlichen Begleitung
Mit ihrer rauchigen Stimme und dem Sinatra Song „Come fly with me“ läutet Ariane Jacobi mit ihrem Quintett die Finissage der Jahreskünstlerin Victoria Bell am 17.08.2010 im Haus der
menschlichen Begleitung Pütz -Roth in Bergisch Gladbach ein. Ariane Jacobi entführt die Zuhörer mit ihrem Stück in ihre eigene Welt, die sie phantasiereich mit ihrer Stimme darstellt. Und es
scheint, dass dieses Jazzstück genau das Motto für diese ungewöhnliche Idee darstellt, die Fritz Roth vor ca. 7 -8 Jahren geboren und schließlich im Jahre 2005 in seinem Haus mit den
Jahreskünstlern umgesetzt hat. Denn es ist wie ein Höhenflug, wenn ein Jahreskünstler von der Jury ausgewählt wird, um dann ein Jahr lang seine künstlerische Auseinandersetzung mit den Themen,
mit denen er sich aktuell beschäftigt durch die reale Begegnung mit „Sterben, Tod und Trauer“ zu bereichern.
Die Idee, die dahinter steht, erklärt Fritz Roth folgendermaßen: "Schon immer konnte Kunst erheblich zur Bewältigung von Lebenskrisen beitragen - ebenso sehr haben solche Krisen Künstler immer
wieder zu herausragenden Werken inspiriert." In seiner Rede gedenkt Fritz Roth der ersten Jahreskünstlerin Krimhild Becker, die zu Beginn des Jahres verstorben ist. Sie habe ihn immer
wieder ermutigt die Jahreskünstler-Idee weiter voran zu treiben. Denn Fritz Roth`s Vision ist, dass "dieses Haus eine Heimat wird, ein Haus der Kultur". Ihn beschäftigt vor allem die
spannende Frage "Wie lässt der Kunstschaffende sich über den Tod für das Leben berühren, neue Dimensionen hinter dem Sein zu entdecken und in neue Welten aufzubrechen?"
Victoria Bell, Skulpturistin und Malerin, geboren in Chicago, Illinois, USA habe gemäß ihres Namens "wie eine Siegesglocke" geläutet und 2009 die "mammut trees" nach Bergisch Gladbach
gebracht. Der neue Jahreskünstler Michael Wittassek aus GL ("der schönsten Stadt der Welt", so Herr Roth) wird 2011 als 2. Fotokünsler in das Haus der menschlichen Begleitung "einziehen".
Für Dr. Wolfgang Vomm, Leiter Direktor der städtischen Galerie Zanders, ist Kunst etwas, was unsere Neugierde produzieren soll. "Kunst ist eigentlich immer etwas anderes, als das, was wir uns
vorstellen." Victoria Bell`s kleine und große Holzarbeiten, "Schwer bedrängend, archaisch und gewichtig erinnern an ein Relikt aus alten Kulturen". Victoria Bell arbeitet mit sehr hartem
Material, Eiche und Ulme sind ihre bevorzugten Hölzer. Diese verbindet sie mit Metall. Seit 2009 hat sie für den Garten des Hauses eine große Skulptur erstellt, die an ein Schiff erinnert und den
Namen "Magnetisches Segel" trägt. Für Dr. Wolfgang Vomm hat "Die Schwere und Archaik des Materials auch etwas ganz Sensibles und Leichtes." In den von Kerben geprägten Oberflächen spiegeln sich
Licht und Schatten wieder, wie in einer Landschaft.
Ihre Kombination von Holz und Metall sind inspiriert durch den Eisenbahn- und Jachtbau. Beim Betrachter entstehe das Gefühl, die Skulpturen von Victoria Bell seien potentiell beweglich. Bei den
älteren Arbeiten habe sie sich über den natürlichen Wuchs des Materials hinweg gesetzt, die neueren Arbeiten hingegen lassen dem natürlichen Wuchs seinen Lauf. Es sind Arbeiten "zwischen
biomorphem Wachstum und dynamischer Konstruktion", denn Victoria Bell liebt starke Gegensätze. „Die Landschaft durchquerend“ ist eine handsignierte limitierte Auflage, die jedem Besucher als
Geschenk überreicht wurde.
Michael Wittassek der seine Arbeit an der Kürtener Straße 2011 aufnehmen wird, ist Fotograph. Er zeigt jedoch wenig Interesse an der Abbildung von Realität. Voyorismus sei ihm fremd. Vielmehr
erstellt Michael Wittassek Fotos von Fotos. Ihn interessiert das Material, das ein Foto ausmacht, das Material und die Sicht auf das Bild, die Sicht auf den Raum, die Reflektion des Raumes.
Michael Wiitassek untersucht das, was die Gesellschaft sieht, Er möchte sich "überraschen lassen was im Hause Pütz-Roth geschieht. Möglicherweise geschieht im kreativen Prozess etwas
völlig anderes, als das, was mit dem Trauerhaus zu tun hat, denn "auch unsere Phantasie ist reel", wie schon Heinrich Böll sagte.
Photos: Carolina Alonso
17.08.2010 19:30 Uhr im "Haus der menschlichen Begleitung" Pütz-Roth, 51465 Bergisch Gladbach, Kürtener Straße 10
Verabschiedung der "Jahreskünstlerin 2009" Victoria Bell und Vorstellung des "Jahreskünstlers" 2011, Michael Wittassek. Dr. Wolfgang Vomm, Museumsdirektor der Städtischen Villa Zanders, wird die
Würdigung des Schaffens von Victoria Bell und die Vorstellung von Michael Wittassek vornehmen. Musikalisch wird der Abend begleitet von dem Ariane Jacobi Quintett. Neben der Besichtigung der
ausgestellten Arbeiten können Sie bei einem Getränk auch mit den beiden Künstlern persönlich ins Gespräch kommen.
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung erforderlich (02202-93580)
im Rathaus Bensberg, Bergisch-Gladbach am Samstag, den 4. September 2010, ab 19 Uhr. Neben Video-Präsentationen, Live Musik (unplugged) und die Führung durch die Kunstausstellung, wird es eine
moderierte Live Show geben
Mehr auf: ARTIST FOR FREEDOM
Die Rosenexpertin Monika Will sagt: "Rosen sind nicht nur zum pflücken da, sondern auch als Gelee zum einkochen". Sie präsentierte auf dem Rosenfest die Rose zum essen mit ihren Rosengelees.
"Natürlich müssen die Rosen ungespritzt sein" - erklärt sie. Es fehlte in der Tat nicht an Variationen des Dornengewächses. Die Besucher konnten an diesem Wochenende über 140 verschiedene Sorten
wahren Rosenrausches sehen und riechen. Sogar als Rosenöl so wie bei der Künstlerin Christina Stoschus-Schumann. Referiert wurde auch von dem Rosenexperten Robert Markley "Wissenswertes über die
Rose". Mit romantischer Klaviermusik und Gesang wurde auch für das Ohr etwas geboten. Martin Rixen am Piano und die Jazzband mit Petra van Delft, Ralf Könsgen und Gerd Brenner sorgen an beiden
Tagen für musikalische Unterhaltung.
Das Art´ler-Team befragte auch Herrn Steffen Lindner, der zusammen mit Heinz Schmidtmann Chef des Gartencenters "Der Garten" dieses Fest sozusagen bei sich zu Hause organisierte. Zum Ende der
Veranstaltung verlieh der Bürgermeister Marcus Maria Mombauer der Vorsitzenden des Kulturvereins Schloss Eulenbroich, Frau Ingrid Ittel-Fernau, für ihr soziales Engagement am Rosenfest die "Rose
für Rösrath".
7. Rösrather ROSENFEST bei "Der Garten", GartenBaumschule, Jahnstraße 10,
51503 RÖSRATH. Am Samstag, den 31. Juli 2010 von 10 bis 18 Uhr und am Sonntag,
den 1. August von 11 bis 18 Uhr - am Stand von "BILDORAMA" Heidi Meurer
- dabei ist die Künstlerinnen Carolina Alonso von "die-artler"
Mehr auf: Rundblick Stadt Rösrath und KSTA
Photos: Carolina Alonso
in Bergisch Gladbach
Die BergischGladbacher, Doro Dietsch und Norbert Pfennings haben es in diesem Jahr geschafft zum 30. Geburtstag des Bürgerhauses "Bergischer Löwe", die Trash People nun ihren Auftritt vor der
Architektur-Landschaft von Pritzer-Preisträger Gottfried Böhm, und mit freundlicher Unterstützung von Bastei-Lübbe und weiteren Sponsoren nach Bergisch Gladbach zu holen. Es drehte sich vom 16.
bis 18. Juli beim "KunstMusikFestival 2010" um Film, Musik und Lesung alles rund um den Aktionskünstler und seine Müllmänner.
Der 1939 geborene Aktionskünstler HA Schult möchte mit seiner Kunst zum Nachdenken zwingen, aufmerksam machen auf Missstände unserer Zeit und das möglichst in der ganzen Welt. "Wir produzieren
Müll, sind aus Müll geboren und werden wieder zu Müll." So starteten seine 1,80 m großen aus Müll gepressten Figuren, seine "Trash People" (Schrottarmee) bereits 1996 ihren Zug um die Welt. Sie
machten bereits u.a. Station in Paris, Moskau, Peking, Kairo, Brüssel, Köln und an der Chinesischen Mauer.
Mittlerweile hat der Künstler 2.000 Figuren erschaffen, wovon 70 Exemplare an diesem Wochenende (16.-18.07.2010) schließlich in Bergisch Gladbach vor dem Bergischen Löwen zu sehen waren, worauf
die Bergisch Gladbacher mächtig stolz waren. Wie wir vor Ort von der Presse erfahren konnten, machen sich die "Trash People" sofort wieder auf den Weg, und zwar auf einen langen: Heute Abend auf
Container geladen, treten sie morgen ihre Reise in die Arktis an, um auch dort auf die Umweltverschmutzung und vor allem die Verschmutzung der Meere aufmerksam zu machen. Dort bleiben sie bis zum
Frühjahr stehen und sind nur vom Schiff oder vom Hubschrauber aus zu bewundern.
Zwei der Müllmenschen bleiben allerdings in Bergisch Gladbach, da sie eine Käuferin und einen Käufer gefunden haben, denen die Figuren jeweils 6.000 € wert waren.
Weiteres auf : www.haschult.de
Drei Tage HA Schult
(Artikel aus dem BergischenHandelsblatt)
Der Künstler gastiert mit seinem Trash-Volk in und vor dem Bergischen Löwen
Bergisch Gladbach (kli). Mit einer dreitägigen Veranstaltung geht es an diesem Wochenende künstlerisch im und um den Bergischen Löwen zu. Das HA Schult KunstMusikFestival wird den Bergischen
Löwen vom 16. bis 18. Juli in seinen bann ziehen.
Erstmals findet das HA SchultKunstMusikFestival in Bergisch Gladbach statt. Drei Tage lang werden die berühmten Müllskulpturen auf dem Konrad-Adenauer-Platz vor dem Bergischen Löwen stehen.
Während dieser drei Tage können Besucher drei unterschiedliche Programme im Bergischen Löwen erleben.
Freitag, 16. Juli, 20 Uhr "Der lange Atem". Die Reise von HA Schult durch die Kunst. In einer Bild- und Musik Collage von Anna Zlotovskaya.
Samstag, 17. Juli, 11 Uhr bis 23 Uhr Tasten-Sinn. Ein Klavier-Marathon. Moderation: Doro Dietsch.
Sonntag, 18. Juli, 19 Uhr Haus aus Liebe. Ein Blick in die deutsche Seele. Mit HA Schult und Birgit Zamulo.
FESTIVALBERGISCH GLADBACH - HASchult KunstMusikFestival - Bergischer Löwe, 16. bis 18. Juli 2010
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